Seit 2023 hat kein anderes Thema im Klimadiskurs so stark an Relevanz gewonnen, wie die Verknüpfung von Standort- und Wirtschaftspolitik mit Klimapolitik. Besonders intensiv und konstruktiv wird weiterhin über Energiethemen gesprochen, was gerade auch im Lichte der aktuellen fossilen Energiekrise interessant ist. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Ausgabe des Klimadiskurs-Monitorings des KONTEXT Instituts.
Die Auswertung einer repräsentativen Stichprobe klimapolitischer Aussagen, die von FORESIGHT erhoben und codiert wurde, zeigt, dass die Klimadebatte im Jahr 2025 insgesamt leiser wurde. Im Vergleich zum Jahr 2023 wurde in den untersuchten Medien um ein Viertel weniger über Klimapolitik berichtet. Unternehmen und Energiebranche wurden dabei lauter, die Zivilgesellschaft etwas leiser. Gleichzeitig blieb der Diskurs überwiegend konstruktiv. Die Notwendigkeit von Klimaschutz und insbesondere der Energiewende wird mittlerweile von fast allen relevanten Akteursgruppen anerkannt.