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Recyclingexporte steigern Wertschöpfung und Arbeitsplätze

Dienstag, 24.02.2026

Eine Modellierung, die das KONTEXT Institut beim Umweltbundesamt in Auftrag gegeben hat, zeigt das Wettbewerbspotenzial österreichischer Kreislaufwirtschaft. Die modellierten Exportimpulse bei Recyclingtechnologien und Recyclingmaterialien lassen die heimische Wertschöpfung um 2,2 Milliarden Euro gegenüber dem Basisszenario steigen, das entspricht 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die gesamtwirtschaftliche Beschäftigung steigt bis 2030 um bis zu 20.300 Arbeitsplätze gegenüber dem Basisszenario, entsprechend einem Plus von 0,4 Prozent. 

Die positiven Effekte entfalten sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders profitieren Abfallwirtschaft, Maschinenbau, industrielle Zuliefererbranchen sowie handels- und dienstleistungsnahe Bereiche. Die Kreislaufwirtschaft wirkt damit nicht als isolierter Nischensektor, sondern als gesamtwirtschaftlicher Pulsgeber.

Die Grafik stammt aus: KONTEXTANALYSE #6: Kreislaufwirtschaft als Pulsgeber für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit. Die Studie zeigt, wie Österreich vom Kreislaufwirtschafts-Pionier zum Pulsgeber in Europa werden kann und wie durch die Wettbewerbssteigerung die gesamte Wirtschaft profitiert.